Damit die Freude und Zufriedenheit nach dem Harmonikakauf Ihr Musizieren begleitet, gilt es, das richtige Instrument aus dem reichhaltigen Modellangebot der verschiedenen Anbieter zu finden. Um Ihnen bei der Suche nach "Ihrem" Instrument eine Hilfe zu bieten, wollen wir einige Verkaufsargumente der Mitbewerber neutral beleuchten sowie Ihnen die Strasser-Philosophie näher bringen:

Anzahl der Trompeten am Bassteil

Die Anzahl der Schalltrichter bestimmt nicht die Lautstärke der Bässe, sondern dient zum überwiegenden Teil nur der Optik des Instrumentes.

Anzahl der Balgfalten

Die Anzahl der Balgfalten ist nicht entscheidend für den Luftverbrauch, sondern bestimmt nur die maximale Ausziehlänge des Balges. Bei normaler Körpergröße sowie typischer Spielweise sind deshalb 13 - 15 Falten seit Jahrzehnten bewährt. Zu berücksichtigen ist auch, daß ein unnötig langer Balg auch das Gewicht Ihres Instruments erhöht.

Gewicht

Ein möglichst leichtes Instrument ist Wunsch beinahe jeden Harmonikaspielers und trotzdem soll das Instrument auch jahrelangen Einsatz "verkraften". Nur eine ausgefeilte, über Jahrzehnte ständig verbesserte Bauweise kann diese beiden Punkte verwirklichen. Unser besonderer Tip: glauben Sie nicht jeder Gewichtsangabe, sondern überprüfen Sie das Gewicht der Instrumente im spielfertigen Zustand selbst. Abweichungen der Gewichtsangaben in diversen Prospekten von mehr als 1 kg sind keine Seltenheit.

Holz (Material des Gehäuses)

Da die steirische Harmonika kein Resonanzinstrument wie z. B. die Gitarre oder Geige ist, ist das Material des Gehäuses auch nicht ausschlaggebend für den Klang des Instrumentes. Wir verwenden ein für uns eigens gefertigtes Mehrschichtenholz, das sich durch sein leichtes Gewicht, die hohe Stabilität und durch seine hohe Verzugsfestigkeit seit mehr als 30 Jahren erstklassig bewährt hat.

Es wird zwar mit Tonholz, Resonanzholz und vielen frei erfundenen Ausdrücken geworben, doch Testergebnisse von Universitäten und Resonanzforschungsinstituten bestätigen, daß der Klang einer Harmonika nicht vom Material des Gehäuses abhängt. Wir haben sehr viele Versuche mit verschiedensten Materialien durchgeführt (Metall, Kunststoff, diverse Massivhölzer und Sperrhölzer) und konnten daher auch selbst feststellen, daß das Material des Gehäuses keinen Einfluß auf den Klang des Instrumentes ausübt.

Der Klang einer Harmonika wird daher ausschließlich von der Beschaffenheit der Stimmstöcke, vom Stimmenmaterial, von der Art der Stimmung (starkes Tremolo bis hin zu ganz wenig Tremolo) und von der Diskantmechanik beeinflußt. Die Stärke vom Tremolo wird von den meisten Betrieben auf Wunsch des Kunden gestimmt. Ein starkes Tremolo geht in Richtung Musette, ein normales Tremolo eignet sich gut für die Volkstümliche Musik und ein dezentes Tremolo wird von echten Volksmusikern bevorzugt.

 

Forschung und Entwicklung

Auch in so traditionellen Bereichen, wie es der Harmonikabau ist, sind ständige Verbesserungen und Weiterentwicklungen sehr wichtig. Aus diesem Grund gibt es im Hause Strasser seit jeher einen eigenen Bereich, der sich mit der Weiterentwicklung der Instrumente beschäftigt.

Unzählige Materialtests, fortlaufende akustische Versuche, mechanische Belastungsprüfungen sowie ständige Erweiterung der Designvarianten haben seit Jahrzehnten den Namen Strasser gefestigt. Um den letzten Trends im Bereich der volkstümlichen Musik Folge zu leisten, entspringt dieser Entwicklungsarbeit auch die Trendharmonika "Strasser Creativ", sowie zuletzt die Serie Natur, die speziell für die echte Volksmusik entwickelt wurde, oder die revolutionäre Leichtspielmechanik (patentierte Strasser Konus Lagerung). Diese Entwicklungen der letzten Zeit sichern uns und Ihnen als Harmonikaspieler die beste Strasser, die es je gab.

Stimmung

Auch bei der Stimmung setzt Strasser neue Maßstäbe. Mit enormem Forschungs- und Kostenaufwand ist es in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Graz gelungen, dem Stimmmeister einen elektronischen Assistenten zur Seite zu stellen, dessen Genauigkeit 30 mal höher ist (0,1 Cent Genauigkeit) als das geschulte menschliche Ohr.

Damit ist es möglich, bei jedem Instrument eine konkurrenzlose Wiederholgenauigkeit jeder Stimmung (auch bei Sonderschwebungen) zu erzielen. Nach der Endfertigung durchläuft jede Strasser Harmonika eine strenge Qualitätsprüfung, wobei durch die Kombination von Mensch und Computer und der damit verbundenen Genauigkeit gesichert ist, dass auch anspruchsvollste Kunden mit der Strasser Harmonika absolut zufrieden sind.

Qualität, Wert und Preis

Von der ausgezeichneten Verarbeitung und den besten Materialien sowie der großen Erfahrung im Harmonikabau hängt die Qualität eines Instrumentes ab... und von dieser Qualität hängt auch der Wert einer Harmonika ab ... und nach diesem Wert orientiert sich auch unser Preis, den wir in Ihrem Sinne fair kalkulieren.

Da wir der Meinung sind, daß der Preis einem entsprechenden Wert entsprechen soll und nicht dem Verhandlungsgeschick eines Verkäufers oder Käufers, und es für Sie auch kein Kriterium sein darf, ob Sie die Harmonika im Norden, Süden, Osten oder Westen erstehen, bieten wir Ihnen die Sicherheit einer klaren Preisstruktur. Demnach können auch von unseren Vertragshändlern keine Rabatte gewährt werden, wohl aber können Sie von uns eines verlangen...

... die besten, hochqualitativen Harmonikas für mehr Spielvergnügen

Es können daher von unseren Partnern keine Rabatte gewährt werden, dafür erhalten Sie jedoch die besten, hochqualitativen Harmonikas für mehr Spielvergnügen...

... und deshalb Strasser-Qualität
mit Tradition

Nach jahrelangen Versuchen und Tests ist es uns gelungen, eine komplett neuentwickelte Diskantmechanik (Tastatur) auf den Markt zu bringen. Die "mustergeschützte“ SKL Mechanik (Strasser Konus Lagerung) wird seit Jänner 1999 serienmäßig bei sämtlichen "Strasser Harmonikas“ eingebaut. Die Vorteile der inzwischen tausendfach bewährten SKL (Strasser -) Mechanik gegenüber den herkömmlichen Alumechaniken sind

  • verschleißfrei durch selbstnachspannende Konuslagerung
  • weicherer Klang als herkömmliche ALU-Mechanik
  • Höherer Auflagedruck beim Klappendeckel bei leichterem Tastendruck, dadurch höhere Kompressionsdichte des Instruments
  • Montagemöglichkeit für MIDI bereits vorgesehen
  • Verschraubung der Tastaturabdeckung äußerlich nicht sichtbar
  • optisch zierlicher Eindruck des Instruments durch Verringerung der Höhe des Klappenstocks
  • Eigenschwingung der Taste bei fester Spielweise durch glasfaserverstärkten Kunststoff wesentlich reduziert
  • schnelleres Ansprechen der Töne

Die Alumechanik war eine der wenigen Teile, die von der Harmonikaerzeugung Strasser noch zugekauft wurden. Die neue mustergeschützte SKL Mechanik wird jetzt ausschließlich im eigenen Haus produziert, wodurch eine wesentlich bessere Qualitätskontrolle möglich ist.

Dadurch wird die "Strasser Harmonika“ noch einmaliger, als sie ohnehin schon ist. Mit der Eigenproduktion der SKL Mechanik ist uns wieder ein großer Schritt in die Zukunft gelungen und wir hoffen, daß auch Sie damit recht viel Freude haben.

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